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Marc Brandenburg (*1965) hat in der Städtischen Galerie Wolfsburg mehrere ortsspezifische Installationen geschaffen, die unter UV-Licht oder an den Fenstern präsentiert werden. Zeichnungen der letzten zwanzig Jahre wurden auf Foliensticker überführt, sodass die Motive wie Filmstreifen vor der Wand zu schweben scheinen. Erstmals gibt Marc Brandenburg einen Einblick in sein umfangreiches Fotoarchiv.

“Brandenburg dokumentiert für viele Betrachter eine `bizarre´, hedonistische Welt, die mit Freaks und Außenseitern bevölkert ist. Tatsächlich liegen einem Großteil seiner Arbeiten ganz alltägliche Motive zugrunde, Eindrücke von der Straße, die jedem so geläufig sind, dass sie häufig übersehen werden; sei dies eine Lache von Erbrochenem, Figuren vor Imbissbuden oder auf Karussells, die Maskeraden von Fußballfans oder Globalisierungsgegnern. Brandenburg zeichnet einfach das, was er sieht, was ihm in der Realität oder in den Medien begegnet – oder besser, er trifft eine Auswahl aus den Bildern, die ihm im Kopf hängen bleiben,“ beschreibt der Kunstkritiker Oliver Koerner von Gustorf die Arbeiten.

Zur Ausstellung ist eine Künstleredition mit temporären Tattoos und dem Text „Ersatzkultur“ (deutsch/englisch) von Oliver Koerner von Gustorf entstanden.

Weitere Informationen unter [www.marcbrandenburg.de][1]

[1]: http://www.marcbrandenburg.de/

Zeitraum: 26.09.2012 – 17.03.2013

Künstler*innen: Marc Brandenburg